Korrosionsschutz und Biobefall in der Wasserkühlung

Der optimale Schutz eines Kühlsystems ist elementar, damit dieses möglichst langlebig seine Aufgabe erfüllt. Bei der Flüssigkeitskühlung von technischen Geräten (Computer, 3D-Drucker, ...) wie auch kleineren und größeren (Industrie-) Anlagen muss der Schutz gegen Korrosion und Biobefall sichergestellt werden.

Was bewirken Korrosion und Biobefall in einer Wasserkühlung?

Die Korrosion ist ein überall auftretender Vorgang, der besonders stark Metalle angreift. Im Bereich der Kühlung betrifft dies vor allem den Kontakt vom Wasser mit den Komponenten des Kühlsystems. Klassische Schadensfälle sind hier frühzeitig ausfallende Pumpen, schadhafte Kühler und Wärmetauscher (Radiatoren) sowie Verstopfungen von Komponenten (Wärmetauscher, Pumpen, ...) innerhalb des Kühlkreislaufs.

Ein Biobefall liegt vor, wenn an festen Wandungen (z.B. Schlauch) aber auch an den Metallflächen (z.B. Kühler) ein Belag (Biofilm) entsteht, der die Leistung der Kühlanlage zum teils deutlich reduzieren kann. Dabei zeigen solche Beläge meist auch eine starke chemische Aggressivität, was den Komponenten einer Wasserkühlung auf Dauer schadet. Gerade in solchen Kühlsystemen sind die Bedingungen für Mikroorganismen ideal, da Temperaturen um die 40 °C die Entwicklung fördern und es in der Regel keine Kühlsysteme gibt, die beim Zusammenbau keimfrei sind.

Wie die Wasserkühlung vor Korrosion und Biobefall schützen?

Der einzige Schutz ist eine hochwertige Kühlflüssigkeit, die das Kühlsystem zuverlässig und möglichst lange vor Korrosion und Biobefall schützt. Hierfür bieten wir Ihnen mit den Produkten aus der innovatek Protect Familie hervorragende Kühflüssigkeiten für unterschiedliche Einsatzbereiche an. Die Kühlflüssigkeiten sind als Konzentrate zum selbst mischen wie auch als fertige Anwendungsmischungen erhältlich.

Mehr über die Protect-Kühlflüssigkeiten erfahren

Die Zusammensetzung unserer Kühlflüssigkeiten ist aufgrund der jeweiligen Anforderungen sehr komplex. Auch wenn die meist eingesetzte Grundsubstanz Ethandiol identisch mit den meisten, auch im KFZ-Bereich, Verwendung findenden Schutzmittel ist, so wird die Schutzwirkung ausschließlich von den speziell hinzugefügten Additiven geleistet. Das enthaltene Ethandiol dient nur dem Schutz vor Bakterien - neben anderen Additiven die zusätzlich dafür erforderlich sind. Weiter werden durch den Trägerstoff die Ablagerung der Additive bei hohem Wärmedurchgang verhindert (Inkrustuierung mit nachfolgendem Kühlleistungsverlust).

Muss die Kühlflüssigkeit gewartet werden?

Im Normalfall ist der Wasserkreislauf je nach eingesetzter Kühlflüssigkeit mit einer Füllung bis zu zwei Jahre vor Korrosion und Biobefall optimal geschützt. Eine Wartung ist daher nicht zwingend erforderlich und beschränkt sich in der Regel auf gelegentliche Füllstandskontrollen und ein ggf. nötiges Nachfüllen der Kühlflüssigkeit.

Weitere mögliche Maßnahmen im Zuge einer Wartung sind die Kontrolle des pH-Wertes mit pH-Teststreifen und der Konzentration mit Hilfe eines Refraktometers.